San Francisco – so weit die Füsse brennen

Gestartet hat der Tag mit einer kleinen Überraschung von Barbara. Sie kam aus dem Bad und teilte mit, dass sie ihre Kontaktlinse ins Waschbecken hat fallen lassen. Wir schauten alle angestrengt in den Abfluss, keine Kontaktlinse zu sehen. Auch eine Taschenlampe brachte keinen Erfolg. Ich bin zur Rezeption und habe erzählt, dass wir ein Problem hätten…. Tatsächlich haben sie uns einen sehr netten Hausmeister vom Hotel gerufen, der mit großer Geduld, Kraft und nicht ganz passender Rohrzange den Siffon abgeschraubt hat. Das Ergebnis wurde in einen Eimer geschüttet. Wie die Goldschürfer haben wir nach der Kontaktlinse gesucht… so viel Dreck… nichts zu sehen… und dann… welch Freude… Barbara hat sie entdeckt.

Nun konnten wir unseren Tag beginnen. Mit einem leckeren Frühstück. Weil wir nicht lange suchen wollten, sind wir aus dem Hotel gegangen und haben das nächstbeste Lokal genommen, wo man frühstücken konnte – auch ein Hotel, wie wir dann gemerkt haben. Egal…

Ganz in der Nähe vom Hotel war eine Start/Endhaltestelle  der Cable Car. Hier werden die Straßenbahnen auf einer Art Drehscheibe manuell gedreht, damit sie wieder in die andere Richtung zurückfahren können. Eine lange Menschenschlange hat uns abgeschreckt, sie zu benutzen. So sind wir einfach auf gut Glück Richtung Hafen gelaufen. In Chinatown haben wir uns die Füsse platt gelaufen und schon erste Souvenirs gekauft. An einem Straßenfest vorbei sind wir zum Colt Tower gelangt, von dem aus man einen wunderschönen Blick auf San Francisco genießen kann. Leider mussten wir erst eine Weile anstehen bevor wir den Fahrstuhl nehmen konnten. Der Ausblick war wirklich schön über die Bucht und die Skyline.

Anschließend ging es weiter zum Pier 39. Am Fishermens Wharft geht es zu wie auf der Kirmes oder einem Vergnügungspark. Wir haben einen leckeren Lachsburger gegessen und dann zum Glück habe ich noch meine geliebten Seelöwen finden können. Es war Platz für sie im Überfluss, aber sie drängten sich alle auf zwei Stegen, stritten sich lauthals um die besten Plätze. Nach Untergang der Sonne würde es sofort sehr kühl. Nach einem Bier in einer menschenleeren Kneipe, der Pier scheint hauptsächlich am Tag die Menschen anzuziehen, haben wir es geschafft, mit dem Bus zum Hotel zurück zu fahren.

Eine Antwort zu “San Francisco – so weit die Füsse brennen”

  1. Katja sagt:

    Darf ich bitte bitte das Kneipenschild als Profilbild benutzen?

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