Besuch im American Museum of Natural History

Heute sollte es laut Wettervorhersage regnen. Ich habe drei Museen auf meiner Liste, zwei davon haben eine schöne Terrasse mit Aussicht. Also habe ich mich spontan für das dritte entschieden und das ist das ‚America Museum of Natural History‘.
Google verrät mir, dass wenn ich von meiner Unterkunft 6 Minuten in die andere Richtung laufe, ich die Linie B nehmen kann und mit dieser direkt zur Station ’81, Museum of Natural History‘ durchfahren kann. Insgesamt dann eine Stunde benötigt und ein paar schöne Häuser hier auf dem Weg zur U-Bahn-Station gesehen. Die Gegend hier von Brooklyn gefällt mir gut, ich mag diese alten Häuser mit kleinen Terrassen. 
Pünktlich zum Einlass um 10 Uhr am Museum angekommen. Es ging schon eine Schlange die Straße entlang, aber es kam dann jemand vom Museum und hat uns zu einem leeren Seiteneingang geführt. Da musste ich dann nur noch meine Tasche kontrollieren lassen und konnte mit dem am Morgen im Internet gekauften Ticket (23$ + 5$ für einen 3D Film) direkt durch. Habe mich für einen Start im 4. Stock entschieden, für die Saurier. Und die waren wirklich beeindruckend. Nach zwei Stunden, die wie im Fluge vergingen, bin ich ins Kino zum 3D Film ‚Oceans: Our Blue Planet‘ gegangen, das war eine gute Entscheidung. Man hat zum ersten Mal auch festgestellt und gefilmt, dass sogar Fische (oder zumindest diese eine Spezi) in der Lage sind, Werkzeuge zu benutzen. In diesem Fall ein Fisch, der mit einer gefundenen Muschel extra zu einem Ort geschwommen ist, wo er die Muschel mit seinem Maul gegen eine harte Oberfläche stoßen konnte bis sie auf ging. Ansonsten natürlich noch etliche extravagante Fische und Unterwasserwesen gesehen, Geräusche von Fischen gehört und über einen intelligenten Oktopus gestaunt, der sich gut mit Muscheln getarnt hat, um nicht von einem kleinen Hai (?) gesehen und gefressen zu werden. 

Der Film dauerte ca. 40 Minuten, danach im Museumsshop gestöbert, unten in der wenig einladenden, lauten, vollen Kantine/Mensa/Cafeteria etwas gegessen und dann in den 3. Stock gefahren , um mich von dort bis nach unten durchzuarbeiten. Ich hatte ja nun wirklich einen gesamten Tag eingeplant und war auch bis 16 Uhr geblieben, aber es ist unmöglich alles zu sehen. Selbst im Schnelldurchlauf nachher ist mir bestimmt noch der eine oder andere Raum durch die Lappen gegangen. Zum Beispiel habe ich mir den gesamten Kosmo-/Planetarium-Bereich gespart. Toll aufbereitet sind die ganzen (ausgestopften) Tiere in ihrer Umgebung. Zu den Völkern Afrikas, Asiens, Südamerikas gibt es Räume. Man ist tatsächlich überfordert, eine Auswahl zu treffen. Anhand des Plans sehe ich, dass ich die Ausstellungshalle ‚Leben im Meer‘ verpasst habe.

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